Whisky oder Whiskey? Und andere Fragen rund um den schottischen Exportschlager

Whiskey oder Whisky? Wie wird das bernsteinfarbene Luxuströpfchen denn nun tatsächlich genannt? Und was ist der Unterschied zwischen Single Malt und Blended Whisky? Fragen über Fragen und wir haben die Antworten.

Schottland in aller Munde - warum uns schottischer Whisky so begeistert.

Whiskey oder Whisky? Wie wird das bernsteinfarbene Luxuströpfchen denn nun tatsächlich genannt? Tja, ob Whiskey oder Whisky ist ganz simpel eine Frage der Herkunft. Die Schotten und die Kanadier bleiben streng beim Whisky, die Amerikaner und die Iren jedoch möchten auf das kleine e nicht verzichten. Was vermutlich mit der großen Massenauswanderung der Iren nach Amerika zu tun hat. Nehmen Sie alleine die amerikanische Stadt Boston, wer hier keine irischen Vorfahren hat, ist eine absolute Rarität. Doch ob nun mit oder ohne e, das Wort Whiskey lässt sich sowohl aus dem Schottischen, wie auch aus dem Gälischen (irische Ursprache) als "Wasser des Lebens" übersetzen. Eine schöne Bezeichnung für so ein köstliches Getränk.

 

Whisky Gläser

Woraus besteht Whisky eigentlich?

Zum Herstellen von Single Malt Whisky, wie wir Ihn gerne aus Schottland importieren, braucht man sechs Schritte.

      1. Das Mälzen der Gerste
      2. Die Gärung abwarten
      3. Den Whisky brennen
      4. Ihn in Fässer abfüllen
      5. Ihn im Fass reifen lassen
      6. Ihn in Flaschen abfüllen

Die Herstellung von Whisky gestaltet sich also eigentlich recht einfach, vorausgesetzt man bringt viel Geduld mit sich. Geduld, die für mindestens 10 bis 12 Jahre reicht. Am Anfang der Herstellung lässt man die für den Whisky ausgewählte Gerste keimen, bis aus der Stärke ein Malzzucker geworden ist. Im Anschluss wird das Malz gedarrt und gemahlen und mit heißem Wasser vom Zuckeranteil befreit. So entsteht eine Art Bier ohne Hopfen, welches in einer Destillationsblase zweifach gebrannt wird. Zur Reifung wird das Produkt dann in Fässer abgefüllt, meistens bestehen diese aus Eichenholz, bevor es nach ein paar Jahren der Ruhe dann endlich in die Flasche geht. Man kann Whisky aus Gerste, Roggen, Weizen oder Mais herstellen. Amerikanischer Bourbon wird zum Beispiel gerne aus Mais gewonnen.

 

 

Whisky Glas

Whiskys nach Region - Highland, Lowland, Islay oder Spreyside?

Je nach Region schmeckt der schottische Whisky ganz unterschiedlich. Man unterteilt die schottischen Regionen in Highland, Lowland, Speyside und Islay.

Die Highlands produzieren vorwiegend weichen Whisky mit einer aromatischen Würze und Wärme. Die Lowlands setzten eher auf fruchtige Aromen, die mild auf der Zunge zergehen. Islay Whiskys sind intensive Whiskys für Menschen, die es gerne torfig mögen. Ihr Aroma ist unverwechselbar, stark, authentisch, rauchig und fast schon öliger Natur. Die Speyside beschenkt uns mit eher süßlichen Whiskys, die etwas ausgeglichener sind in puncto Rauch und Torf. Die Speyside produziert oft ein perfekt ausbalanciertes Aromenspiel mit einer großen Aromenvielfalt.

 

 

Schottland Karte

Wie alt muss ein guter Whisky sein?

Seinen Höhepunkt erreicht ein Whisky nach rund 15 Jahren Reifung im Fass. Manche Sorten sind natürlich auch schon wesentlich früher ein absoluter Genuss. Wer es gerne torfig mag, dem sei mit dem Ardbeg 10 schon ein glückseliger Genussmoment geschaffen. Dieser Islay Tropfen braucht gar keine 15 Jahre Lagerung, um zum puren Genuss zu werden. Generell ist das Alter des Whiskys eine absolute Geschmackssache, die jeder für sich entscheiden muss. Je länger der Whisky reift, desto milder wird er oft im Nachgang.

Was ist der Unterschied zwischen Single Malt und Blended Whisky?

Ein Single Malt, wie wir ihn meistens in Schottland finden, trägt seinen Namen, weil er in einer einzigen Destille gebrannt wurde und in mehreren Fässern der gleichen Art und der gleichen Brennerei gelagert wurde. Königsklasse sind hier Single Cask Whiskys, welche in einem einzigen Fass geruht haben. Blended Whiskys wird auch als Whisky-Verschnitt bezeichnet, da er aus unterschiedlichen Fässern kommt, die für die unterschiedlichsten Aromen sorgen.

 

 

Schottland Karte

Was ist der Angels Share?

Haben Sie schon einmal vom Angels Share gehört? Der Angels Share ist die Verdunstung des Whiskys, welche bei der Lagerung zustande kommt. Über die Reifung hinweg verschwindet immer ein bisschen des eingelagerten Whiskys aus den Fässern und steigt in verdampfter Form in die Luft zu den Engeln. Pro Jahr verliert ein Whisky während seiner Reifung immerhin gut 2% an Flüssigkeit. Je nach Größe des Fasses kann man also davon ausgehen, dass die Engel gerne mal beschwippst auf das schöne Schottland herunter blicken.

Wie trinkt man Whisky?

Für Whisky gibt es verschiedene Gläser. Ob ein Tumbler, ein Stielglas oder ein Nosing-Glas. Wie Sie jetzt selbst herausfinden, aus welchem Ihr Whisky am besten schmeckt, ist ganz einfach: Probieren Sie sich durch.

Auch die Frage nach "mit oder ohne Eis?" ist immer reine Geschmackssache. Manche mögen den ungekühlten Whisky lieber, da sie so seine volle Aromapalette probieren können. Manch andere jedoch geben immer ein Stück Eis hinzu, oder ein paar Tröpfchen Wasser, um den Geschmack zu mildern. Was unter echten Whisky-Kennern nicht gerne gesehen ist, ist das Mildern des Luxuströpfchens mit Limonade.

 

 

Whisky Fässer

Wie lässt sich Whisky am besten genießen?

Ob Sie nun tatsächliche Genussfreude am Whisky entwickeln, hängt nicht nur vom Whisky allein ab, sondern auch noch davon, in welcher Umgebung Sie vorhaben, die edlen Tröpfchen zu genießen. Wir von der HÜNTING HOME COMPANY brennen zwar keinen Whisky, aber wir haben garantiert immer die perfekte Wohlfühleinrichtung für Sie. Ob Herrenzimmer, Kaminzimmer oder Wohnzimmer, mit einem Besuch in unserem Einrichtungshaus in der Hardtstraße 47, 46414 Rhede erfüllen Sie sich ganz sicher den Traum von Ihrem eigenen kleinen Genussraum.

 

 

Whisky Regal